Dienstag, 17. August 2010

Ach du Scheiße...da sind wir wieder...

Wie nun auch der letzte mitbekommen haben sollte, sind wir wieder in der alten Welt gelandet. Wie versprochen hier die Liste der gefahrenen Kilometer. Durschnittspreis für den Liter Benzin betrug diesmal ca. 0,80€ - in Seattle natürlich weniger.
Insgesamt hat uns unser Chevrolet Malibu gut 4500km durch die Lande gefahren - also etwa 1000km weniger als im letzten Jahr.
Diese teilen sich wie folgt auf:

428 km von Vancouver nach Kamloops
416 km von Kamloops nach Golden
239 km von Golden durch die Rockies bis Canmore
069 km im Banff NP
324 km von Canmore bis nach Jasper
135 km im Jasper NP
365 km von Jasper nach Clearwater...dort am nächsten Tag
163 km in den Wells Gray PP und wieder zurück
270 km sind wir bis ins schöne Williams Lake gefahren
487 km von Williams Lake über den Highway 20 nach Bello Coola
Auf der Fähre blieb das Auto mal `nen Tag stehen...
302 km betrug die Strecke von Port Hardy nach Campbell River
239 km von Campbell River nach Port Alberni
289 km dauerte der Ausflug in den Pacific Rim NP
246 km von Port Alberni nach Victoria
255 km von Port Angeles (WA) nach Seattle
068 km sind wir in Seattle selber `rumgefahren (wir wohnten in Bellevue)
276 km betrug unsere letzte Etappe zurück nach Vancouver

Freitag, 6. August 2010

K is for KING...

... zumindest, wenn man dem Verkauefer "MarKus" in den Seattle Premium Outlets glauben schenken darf, der unserem Markus heute eine neue Jeans verkauft hat:-)
Nach diversen Zwischenstopps in diversen Orten entlang der Interstate 5 mit diversen Malls, sind wir heute wieder an unserem Start- und Zielpunkt Vancouver angekommen.
Hier werden wir morgen unseren letzten Urlaubstag verbringen, abends noch einmal Lachs essen und am Sonntag nachmittag in unseren Flieger Richtung Heimat steigen, wo wir Montag Mittag hoffentlich wieder landen werden.
Somit ist dieses Kapitel der Teichreisen an dieser Stelle beendet, spaeter werden gegebenenfalls noch ein paar Fotos hinzugefuegt und für die Statistikfreunde eine Uebersicht der gefahrenen Kilometer.

Wir freuen uns auf Euch alle!!!!

Bye Bye from Canada,
Britta & MarKus ( the Bahligens)

Donnerstag, 5. August 2010

Kulturschock

Da sind wir nun also wieder - wenn auch nur als Zwischenstopp - in den USA gelandet...im Gegensatz zu dem doch sehr ruhigen Kanada gerade zu hektisch und chaotisch. Mit dem devensiven Fahrstil der letzten Tage kommt man hier jedenfalls nicht durch den Verkehr. Und die Praxis, mit der wir sonst immer unsere Unterkuenfte gefunden haben (man fahre in den Ort und komme automatisch dran vorbei), haben wir auch ganz schnell abgelegt.
Seattle selber ist eine amerkanische Grossstadt, wie man sie kennt: Hafengebiet mit Pier und Buden, Downtown und Telefonleitungen, die nicht aufs Bild gehoeren...Zum Einkaufen und Bummeln sehr gut geeignet. Wer Staedte sucht, die vor Schoenheit und Tourismusangeboten nur so strotzen, ist in San Francisco, New York und Boston besser aufgehoben.
Positiv zu vermerken ist noch der Market Place, an dem wirklich ein reges und lustiges Treiben herrscht. Eine Mischung aus Basar, Fischmarkt und Handwerkermarkt.



Dienstag, 3. August 2010

Victoria - It's all very British, isn't it?

Den heutigen Tag haben wir in Victoria, der Hauptstadt von British Columbia, verbracht. Was diese Stadt ausmacht? Wie der Name schon sagt, wird sie von ihren brititschen Gruendern gepraegt und dies ist bis heute sehr sichtbar. So praegen rote Doppeldeckerbusse und viele Teehaueser, die zum typischen britischen Five o'clock tea einladen, das Stadtbild.
Nachdem wir in den letzten zwei Wochen sehr viel Natur gesehen und erwandert hatten, verzichteten wir auf den uns angeratenen Besuch im botanischen Garten und haben stattdessen das sehr lohnenswerte Royal Museum of British Columbia besucht. Das Museum stellt auf drei Etagen die Geschichten dieses Staates von den Anfaengen bis heute dar. Dabei musste man aber nicht stur durch Ausstellungen laufen und sich Hinweisschilder durchlesen, sondern man konnte vieles selbst ausprobieren und erleben. Insbesondere die Tierausstellung sowie der Gang durch das alte Victoria um 1900 hat uns sehr beeindruckt. Anschliessend haben wir am Hafen das bunte Treiben beobachtet und ehrlich gesagt tat es nach so viel Einsamkeit in der kanandischen Wildnis sehr gut, wieder Menschen und Geschaefte um sich zu haben.



Morgen frueh werden wir erneut die Autofaehre nehmen und von Victoria nach Port Angeles, in das gelobte (Shopping)Land USA (Seattle) uebersetzen. ENDLICH!!! Dann werdet ihr eh nicht mehr viel von uns hoeren, denn wir muessen unserer alljaehrlichen Jagd nach Konsumguetern nachgehen...

Neues dann hoffentlich aus Seattle, falls das Hotel es gut mit uns meint und wir einen PC aufttreiben koennen. Ansonsten wisst ihr ja, wo wir uns rumtreiben:-) Schlaflos in Seattle:-))))

Ps: Wir haettten Euch gerne Bilder gezeigt, aber leider ist dies derzeit nicht moeglich. Vielleicht spaeter, sonst spaetestens naechste Woche persoenlich....

Moin Moin...

...zusammen...kurzes Update: Uns gehts gut...der Windowsoberflaeche vom Laptop hingegen gar nicht ;-) Daher erst wieder ein Update heute Abend...

Montag, 2. August 2010

Ausflug in den Pacific Rim Nationalpark

Heute mussten wir nicht Ein- und Auschecken und konnten somit ganz entspannt an die Westküste der Insel fahren. Im Park selber haben wir uns "Long Beach" mit seinen Surfern angesehen (ähnlich L.A.) und sogar Regenwald gibt es hier. Der machte wirklich Appetit auf eine Südamerikareise, denn Affengeschrei fehlte hier ein wenig.


Die eigentlichen Ziele waren Tofino im Norden und Uculet im Süden. Viel zu erklären gibt es dazu an dieser Stelle nicht...daher wie schonmal gehabt einfach ein paar Bilder:






Sonntag, 1. August 2010

Vancouver Island - Highway Neunzehn A

Unsere heutige Route führte uns über die Insel an der Küste entlang bis nach Port Alberni, wo unser "Lager" für die morgige Fahrt an die Westküste der Insel sein soll. Einen kleinen Zwischenstopp haben wir nochmal am "Angel-Pier" eingelegt. Zum einen fand dort ein schöner kleiner Bauern-Markt statt und zum anderen war dort plötzlich ein Riesenaufruhr: Ein kleiner Junge hatte sich am Kiosk für ein paar Dollar eine Angel ausgeliehen und einen Wurm gebadet (wie eigentlich jeder andere dort auch). Nachdem er aber über den halben Steg gezogen wurde und mit Hilfe des Vaters und des Kioskbesitzers samt großem Netz einen knapp 40 Pfund schweren Tyee `rausgeholt hat, war er - besonders bei den erfahrenen Anglern - der Held des Tages.
Nachdem sich die Aufregung gelegt hat, sind wir auch weiter gefahren. Wir entschieden uns für die langsamere aber schönere Strecke direkt am Meer entlang lief. Dabei durchquerten wir einige schöne Orte und hielten häufig an. In Comox war sogar ein größeres Fest (es ist langes Wochenende hier in Kanada), wo wir einige Zeit verbracht haben. Da leider ein "Hot-Dog" (wie im letzten Jahr) nicht zu finden war, mussten Markus sich diesmal einen essbaren selber kaufen.


Die ganze Fahrt wurde damit versüßt, dass wohl die halbe Insel unterwegs war und geschätzte 50% einen Oldtimer, Hod Rod oder sonstwas in diese Richtung zu besitzen scheinen.


Letzte Etappe war der McMillan Provoncial Park, der einem kleinen Märchenwald ähnelte. Hier gab es sogar echte Zwerge und Elfen - diese besitzen aber leider ein Enzym, was verhindert, dass sie fotografiert werden können.


Glaubt jetzt eh keiner...war aber so...

Samstag, 31. Juli 2010

Don’t kick the captain“ – Oder: Wie wir eine 25 stündige Fährfahrt von Bella Coola nach Vancouver Island (üb)erlebten

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir haben überlebt... Zum Glück, denn nur so können wir Euch an unseren einzigartigen Erlebnissen teilhaben lassen. Aber alles der Reihe nach...
Gestern morgen um halb fünf klingelte bereits der Wecker, denn um sechs Uhr sollten wir uns samt Auto am Fähranleger in Bella Coola einfinden, um die Queen of Chilliwack, die uns nach Port Hardy auf Vancouver Island bringen sollte, zu boarden. Trotz der frühen Zeit waren wir voller Vorfreude, denn in allen Reiseführern wird dieser Trip durch die sogenannte Discovery Coast Passage, der durch zahlreiche Fjorde führt, als Highlight der Reise angepriesen, nicht zuletzt auch wegen der Möglichkeit, Delphine und Wale hautnah und in freier Wildnis zu erleben.
Am Abend zuvor hatten wir in unserem Hotel (dem einzigem im ganzen Ort) schon viele unserer morgigen Mitfahrer gesehen und z.T. kennen gelernt, man kann es mal als eine bunte Reisegruppenmischung á la „Hummeldumm“ bezeichnen, aus der sich direkt am Abend schon zwei Gruppen besonders hervortaten: Einerseits die große Anzahl an Holländern, die durch Unmengen an Kaffeekonsum und holländischen Redeschwallen die Reise bereicherten, und ein englischer Vater samt seiner beiden ca. zwölf jährigen Söhne, die schon im Hotelzimmer neben uns solch einen Lärm veranstalteten, dass wir bereits in der Nacht vor der Fähre keinen wirklichen Schlaf gefunden haben. Aber dazu später mehr...
Erstaunlich war jedoch, dass zur vereinbarten Uhrzeit von sechs Uhr morgens NIEMAND an dem Fähranleger stand, was zu leichten Irritationen unsererseits führte, bis wir herausgefunden hatten, dass das Ferry Line-up aus Platzgründen nicht direkt am Hafen, sondern vor dem einzigen Geschäft im Ort, einem Coop Markt, stattfand...;-) Dort nach einer stressigen Rückfahrt vom Fähranleger angekommen, waren wir dann auch so ziemlich die letzten in der Schlange von reiselustigen Abenteurern und nach einem schnellen Check-In ging es pünktlich mit dem Auto in die Fähre und an Deck. Dort sollten wir die nächsten 25 Stunden ohne Kabine verbringen, denn leider ist es trotz Übernachtfahrt nicht möglich, eine Kabine auf der Fähre zu buchen. Immerhin gab es aber einen geschlossenen und gut klimatisierten Innenraum mit sogenannten Reclining Seats, auf denen man es sich – ähnlich wie im Flugzeug – einigermaßen gemütlich machen konnte. Es gab natürlich auch die Gruppe der totalen Outdoor- und Survivalfreaks, die – nicht wie wir – in der Nacht zugedeckt mit unserer Fleecejacke und einem großen Handtuch geschlafen haben, sondern neben Isomatte, Luftmatratze, Kissen, wasserdichtem Schlafsack etc. wirklich alles dabeihatten, was man sich nur vorstellen kann...
Entgegen unserer Erwartungen vergingen die Stunden durch die schöne Landschaft, die an uns vorbeizog, wie im Fluge. Der Kapitän war wirklich sehr daran interessiert, dass die Urlauber auch wirklich jeden Berg, Fels oder Baum beim Namen kannten, und hat das Schiff immer wieder angehalten, damit alle ausreichend Fotos schießen konnten. Sehr nett... 

Ein Highlight war die bereits bei der Abfahrt vom Kapitän kühn angekündigte Dolphin Show, bei der wir den unvergesslichen Moment erleben durften, mit dem Schiff durch eine Gruppe von mehr als hundert Delphinen zu fahren, die unser Schiff zeitweise begleiteten und tolle Fotomotive bildeten...


Zusätzliche Highlights der Fahrt waren drei Landgänge, der erste in Ocean Falls, eine ehemals bekannte Urlaubsstadt von ca. 4000 Einwohner, die mittlerweile nur noch von 75 Personen bewohnt wird, die lediglich durch die Fähre mit der Außenwelt verbunden sind, also eine Art Ghost Town mit einer Menge leer stehender Gebäude.


Weitere Landgänge waren in Shearwater und Bella Bella möglich. Dort hatten wir die Gelegenheit, Adler zu beobachten.
Am Abend wurden in der Großraumkabine sogar diverse Filme auf Englisch gezeigt, darüber hinaus gab es drei Mahlzeiten und die Möglichkeit einzukaufen.
Wir wurden jedoch die ganze Fahrt über königlich von der englischen Vater-Söhne-Kombo „unterhalten“. Die beiden Halbwüchsigen hatten wirklich nichts besseres zu tun, als sich ca. 6 Stunden am Stück (ungelogen nicht übertrieben) nach Manier aller verschiedenen gängigen Videospiele zu prügeln und zu schlagen... Da der Vater überhaupt nicht einschritt, schien dies wohl an der Tagesordnung zu sein... Dazu wurden dann noch wichtige Slogans und Äußerungen englischer Filme wie „Don’t kick the captain“ geboten. Die gesamte Launcharea war fasziniert von diesem Schauspiel, einige kriegten sich nicht mehr ein vor lachen, anderen war das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Als die beiden sich dann kopfüber ihre Schlafsäcke überzogen und damit im Gang ineinander liefen, war die Geduld vieler Passagiere überstrapaziert...
Gegen elf wurde das Licht in der Launch dann ausgeschaltet und man machte es sich mehr oder weniger auf seinem Sessel bequem und versuchte zu schlafen, was erstaunlicherweise und dank der ruhigen See bis ca. drei Uhr sehr gut geklappt hat.


Danach ist Britta leider aufgewacht und als sie merkte, dass das Schiff aus den schützenden Fjorden in die offene See gefahren war und es ordentlich schaukelte, war es mit ihrer entspannten Nachtruhe vorbei. Immerhin gelang es ihr, noch bis ca. sechs Uhr zu dösen, dann drang der Geruch von gebratenem Speck, Eiern und Pancakes in die Kabine und der Kapitän wünschte uns allen einen guten Morgen...

Leider war das Wetter bei unserer Ankunft in Port Hardy diesig, aber wir waren einfach nur froh, als wir gegen neun Uhr morgens in unserem Auto von der Fähre fuhren. Dann galt es, noch weitere 250km Richtung Süden zu unserer heutigen Unterkunft, Campell River, zu fahren, wo wir jetzt müde ins Bett fallen.

Wir wünschen Euch einen schönen letzten Liboritag...

Donnerstag, 29. Juli 2010

„The Hill“

Die heutige Etappe sollte uns zum Hafen in Bella Coola führen. Bei der Reiseplanung hat diese Etappe besonders Kopfschmerzen bereitet, da die Dauer unterschiedlich angegeben wurde. Manche schrieben von 7 Stunden, andere von bis zu 9 und der Reiseführer sagte, dass lediglich die Hälfte überhaupt asphaltiert sei. Na toll. Also starteten wir früh die Fahrt ins Ungewisse in der Vorfreude auf die Abfahrt ins Bella Coola Valley, die von allen nur „The Hill“ genannt wird.
Die Fahrt war nach dem gestrigen Reinfall sehr interessant. Man fuhr über eine ausgesprochen interessante Strecke durch diverse offene Ranch-Areale, Wild-West-Dörfer und direkt durch Waldbrände, die die Sicht z.T. ziemlich vernebelten.


Sehr überrascht waren wir über das zügige Vorankommen: Schon nach ca. 4,5h haben wir die Spitze des „Hügels“ erreicht (inkl. diverser Pausen), da der Highway 20 bis kurz davor inzwischen voll ausgebaut ist.
Dann begann die Abfahrt: Schotterpiste über 1500m Höhenmeter hinab ins Tal; unbefestigte Abhänge und herabgefallende Felsbrocken, Geröll und Gestein überall. Da muss jeder halt durch. Ein Kanadier, der 1-2 mal im Jahr hier ist, erzählte uns, dass er das erste Mal bei Schneesturm als Beifahrer hier ankam, der Fahrer ein Bier nach dem anderen trank und er immer eine Hand an der Tür zum Herausspringen hatte...ob`s wirklich stimmt...?


Nun denn...wir haben`s gut überstanden, hatten noch Zeit uns ein wenig den kleinen aber interessanten Ort anzusehen und warten nun mit allen anderen hier im Motel auf die morgige Fähre. Das war`s dann erstmal an dieser Stelle – das nächste Update wird somit frühestens übermorgen geben, wenn wir nach 25h Fährfahrt und einem Tag auf Vancouver Island kaputt und müde in Campell River ankommen werden.

Mittwoch, 28. Juli 2010

"Fährst du mal? Ich will ein paar Fotos machen." "WOVON?"

Tja...nun sind wir in Williams Lake und diesen Tag werden wir einfach als Fahrtag abhaken, wie man ihn auf einer Rundreise wohl nicht vermeiden kann. Williams Lake ist einfach eine Industriestadt ohne große Besonderheiten. Das schönste ist eigentlich das Blockhaus (Besucher-Info) neben unserem Motel, in dem wir uns die wichtigsten Infos für die morgige Etappe geholt haben.


Da sich hier aber diverse Highways treffen. ist der Ort - auf Grund der vielen Geschäfte - zumindest gut geeignet, um sich für die weiteren Tage mit Benzin und Proviant einzudecken. Wir werden morgen früh aufbrechen und bis nach Bella Coola fahren, wo wir übermorgen per Schiff bis nach Vancouver Island fahren werden...aber dazu dann mehr, wenn mehr zu berichten ist.

Dienstag, 27. Juli 2010

Von den Rockies zum Wells Gray Privincial Park

Gestern haben wir die Rocky Mountains verlassen und sind mit unserem Auto in Richtung Wells Gray PP gefahren. Unterwegs haben wir noch den höchsten Berg Kanadas – den Mount Robson – angesehen. Die 6-tägige Wanderung konnten wir aus Zeitgründen leider nicht wahrnehmen. Aber wir hatten Glück und gehören (dank des weiter anhaltenden Top-Wetters) zu den wenigen, die sogar seinen Gipfel sehen konnten:


Im Anschluss ging es weiter Richtung Südwesten, wo wir gegen Nachmittag Clearwater erreichten. Eine Fahrt in den Park hat sich dann nicht mehr so richtig gelohnt und müde waren wir auch, so dass wir uns ein wenig an den Dutch-Lake gelegt haben und auch ein paar Bahnen geschwommen sind.

Heute Morgen ging es dann direkt nach dem Frühstück los. Obwohl im Reiseführer der Park als besonders bärig angepriesen wurde, endete unsere Wildlife-Sichtung heute lediglich in 2 platten Eichhörnchen auf der Straße.
Dennoch hat sich auch dieser Ausflug gelohnt. Der gesamte Wells Gray PP ist durch Vulkane entstanden und durch die letzte Eiszeit und die heutigen Flüsse geformt worden. Die Ausmaße der Wasserfälle lassen sich durch die Bilder leider kaum darstellen – man muss schon davor gestanden und den Krach gehört haben. Die Größe lässt sich vielleicht gut verdeutlichen, wenn man die ausgewachsenen Bäume daneben betrachtet.

Sonntag, 25. Juli 2010

Jasper Nationalpark

Der heutige Tag war für den Jasper Nationalpark reserviert. Da wir uns gestern schon um die nötigen Routen gekümmert hatten, konnten wir direkt nach dem leckeren Frühstück (selbstgebackenes Brot und Kuchen) auf den Weg machen.
Ein paar Eindrücke dazu gibt es einfach mal kommentarlos in Form von Bildern:


Den späten Nachmittag haben wir an einem der vielen schönen blauen Gletscherseen verbracht. Das Wasser war zwar recht kühl – trotzdem haben wir uns auf Grund der heutigen Wärme mal ein paar Minuten `reingetraut.

Samstag, 24. Juli 2010

Icefield Parkway

Unsere heutige Etappe führt uns von Banff nach Jasper über die Traumstraße Kanadas: Dem Icefield Parkway. Die Strecke geht über ca. 230 km parallel zur Kontinentalen Wasserscheide im Schatten der höchsten und wildesten Berge der Rocky Mountains. An diesem Weg, für den wir einen ganzen Tag gebraucht haben, finden sich zahlreiche Postkartenmotive, wie z.B. der Peyto Lake, dessen Farbe ständig, abhängig vom Mineralgehalt des Wassers, wechselt.


Den Höhepunkt dieser Strecke bildet das Columbia Icefield, einer der wenigen Gletscher, an den man direkt heranfahren kann. Das gesamte Feld ist so groß wie Vancouver, wobei Schilder zeigen wie weit der Gletscher Jahr für Jahr schrumpft. Dies bestätigte uns in der Auffassung, dass auch im Winter eine Raumtemperatur von 16°C völlig ausreicht, um den Eisbären nicht noch die letzte Scholle wegzuheizen.


In Jasper angekommen haben wir noch mit Kathrin und Kerstin (2 Kolleginnen von Britta), die sich zufällig auch gerade hier aufhalten, Burger gegessen und Routenplanungen ausgetauscht. Betthupferl heute: Caribous (Danke, Kathrin)

Freitag, 23. Juli 2010

Nöchst`Johr fohn wir wiedö noch Malle...

Unser zweiter Banff-Tag ist im Grunde schnell beschrieben: Im Visitor Centre haben wir uns über mögliche Wanderwege informiert und haben uns für den Weg auf den Sulphur Mountain entschieden. Der Weg auf den rund 2500m hohen Berg hat sich ordentlich gezogen, so dass wir auch den 3 im Titel zitierten Sachsen begegnet sind. Oben angekommen hatten wir dafür einen sagenhaften Ausblick und der Abstieg war um so einfacher.
Danach haben wir noch die „Bow Falls“ besichtigt, an die man dann glücklicherweise direkt mit dem Auto fahren konnte, und im Anschluss den Tag im schönen Ort ausklingen lassen.


Donnerstag, 22. Juli 2010

KVV – Wasserfälle und Bären in den Rockies

Vorweg sei gleich gesagt: Heute war ein Tag voller Highlights, geplante und ungeplante... Aber alles der Reihe nach...
Gegen neun Uhr haben wir nach einem akzeptablen Frühstück unser Motel in Golden verlassen und uns erneut auf dem Trans Canada Highway Richtung Osten aufgemacht. Erste Station war der Yoho Nationalpark, neben Banff und Jasper ein weiterer Nationalpark in den Rocky Mountains. Da es das Wetter heute nicht so gut mit uns meinte (durchschnittlich ca. fünfzehn Grad und hin und wieder Nieselregen), haben wir uns zuerst im Visitor Centre den üblichen Film über den Park angesehen. Anschließend ging es zuerst zur so genannten Natural Bridge, an der sich das türkisfarbene Gletscherwasser des Kicking Horse River seinen Weg durch einen Felsen gebahnt hat.


 Von hier aus sollte es weiter zum Emerald Lake und dem Highlight des Parks, den Takakkaw    Falls gehen. Aber, unverhofft kommt oft: Auf unserem Weg durch den Park entdecken wir am Wegesrand einen Schwarzbären auf der Suche nach Futter. Hier das Beweisfoto; Brittas aufgeregtes Geschrei (O-Ton MAAAARKUS...) können wir euch leider nicht überliefern...


Die Takakaw Falls sind mit 254m die höchsten Wasserfälle in den Rockies und es ist einfach nur beeindruckend, ganz nah dran zu stehen, die „Gischt“ zu spüren und die enorme Geräuschkulisse zu hören. Man kommt sich wirklich klein und unbedeutend vor und bestaunt die Schönheit der Natur. Einfach nur Wahnsinn und ein unvergesslicher Kanadamoment...


Die Wasserfälle bildeten den krönenden Abschluss des Yoho Nationalpark, von dem aus die Tour in den Banff Nationalpark, Kanadas berühmtester Nationalpark, führte. Erstes und zugleich bekanntestes Ziel: Lake Louise, eines der natürlichen sieben Weltwunder. Mit gerade mal vier Grad lädt der Gletschersee leider nicht zum Schwimmen ein, aber entlangwandern und einen Blick auf das weltberühmte Berghotel Chateau Lake Louise zu werfen, lohnt sich allemal.


Und nach so vielen Highlights endet der Tag ruhig und entspannt in unserem Hotel, von dem aus wir einen schönen Blick auf die Rockies haben. Morgen bleiben wir noch in Banff, dann gibt es sicherlich mehr zu berichten....

Mittwoch, 21. Juli 2010

Über den Glacier Nationalpark bis nach Golden

Heute begann unsere 2. und letzte Etappe auf dem Weg in die Rockies. Nach einem feudalen Motelfrühstück mit gebratenen Mettröllchen fuhren wir den weiter den Trans-Canada-Highway in Richtung Osten.
Im Ort Revelstoke machten wir eine kleine Rast; das eigentliche Ziel lag aber noch ein Stückchen weiter: Der Glacier Nationalpark. Dieser wird durch den Highway komplett durchzogen, doch kann man immer wieder anhalten und die verschiedensten Wanderwege abgehen. Für diese werden vom Besucherzentrum benötigte Zeiten zwischen 20 Minuten und 3 Tagen angegeben. Aber Achtung: Gerade die 20-Minuten-Trails sollen SEHR gefährlich sein und von gefräßigen Bären nur so wimmeln (hörte man so). Wer herausbekommt, wer mit dieser Info noch Generationen von zukünftigen Touristen schützen wird, bekommt die diesjährige Dose Rootbeer.
Wir entschieden uns dann unter anderem für einen recht interessanten Weg durch die Berge entlang der Stellen, an denen im 19. Jahrhundert eine Eisenbahnstrecke gebaut wurde (an die aber heute nur noch vereinzelte Bruchstücke erinnern).
Gegen Abend haben wir dann unser Super 8 Motel in Golden erreicht. Der Ort ist zwar unspektakulär, ist aber ein perfekter Startpunkt, um morgen früh schnell über den Yoho Nationalpark in den Banff NP zu gelangen...

Dienstag, 20. Juli 2010

On the Road again

Heute konnten wir endlich unser Fahrzeug abholen, das uns die nächsten Tage durch Kanada fahren soll. Diesmal konnten wir sogar (im kleinen Rahmen) aussuchen und die Wahl fiel auf einen Chevrolet Malibu. Groß, komfortabel, durstig...Foto wird noch bei Zeiten mal nachgereicht.
Der Tag war (wie morgen auch) mehr oder weniger als Fahrtag auf dem Weg in die Rocky Mountains gedacht – dass man die ein oder andere Sehenswürdigkeit mitnimmt, versteht sich von selbst. Hier waren unter anderem die Bridal Falls, die nah am Highway in einem schönen Wald gelegen sind.

Am Abend haben wir dann in Kamloops unser schönes Motel - direkt am Thompson River gelegen – erreicht und konnten im Garten zu Abend essen.

Montag, 19. Juli 2010

Vancouver – Die Schönste im Land

Heute haben wir Vancouver, von den Kanadiern liebevoll „Juwel des Pazifik“ genannt, erkundet. Zu Fuß ging es zunächst vom Hotel aus Richtung Downtown, wo zahlreiche Geschäfte und Cafés locken. In der geschäftigen Robson Street haben wir daher zunächst ausgiebig in den von uns favorisierten amerikanischen Läden „Hollister California Clothing“ und Borders Bookshop gestöbert, was sich insbesondere aufgrund des zunächst eher kühlen und diesigen Wetters anbot.
Von dort aus ging es über das schon obligatorische Chinatown Richtung „Waterfront“ und Hafen, wo wir bei strahlendem Sonnenschein den Ausblick auf die Bucht und die startenden und landenden Wasserflugzeuge genossen haben.
Anschließend ein kurzer Zwischenstop im Hotel, Toast mit Peanutbutter essen. Dann weiter in den Stanley Park, von dem aus man zunächst eine wunderbare Aussicht auf Vancouvers Skyline hat: 


Wandert man im Park ein wenig weiter, so trifft man auf die berühmten „Totem Poles“, von denen man aufgrund des hohen Besucheraufkommens nur schwerlich ein Foto ohne Asiaten drauf machen kann. Wir haben es aber geschafft, hier der Beweis:


 Weiter geht es durch den wunderschönen, schattigen Stadtpark bis zum (winzigen) Leuchtturm, der für uns natürlich ein Muss ist...Hier könnten wir stundenlang verweilen und auf die Bucht schauen, bei dem tollen Wetter einfach wunderschön und entspannend, aber in der Sonne auch sehr heiß, insbesondere, wenn man sich unter diesen mega Fön stellt, den sich Markus für mich in unserer neuen Wohnung wünscht, damit es morgens schneller geht ;-)


 Gleich geht es noch entlang der „English Bay“ ein wenig Bummeln und das Strandfeeling genießen, bevor wir uns morgen mit unserem Mietwagen auf unsere erste Etappe ins Landesinnere nach Kamploops begeben...